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„Endstation Liebe“ im Kino der Brotfabrik

Endstation Liebe

Als Drehort hat Berlin zweifellos schon eine große Karriere hinter sich. Hier sind Klassiker wie „Eins, zwei, drei“ von Billy Wilder oder „Der Himmel über Berlin“ von Wim Wenders entstanden. Sie haben auch das Bild von der Stadt geprägt. Doch nun gibt es die Initiative „Berlin-Film-Katalog“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auch unbekannteren Werken zu Bekanntheit zu verhelfen, in denen die Stadt eine Rolle spielt. Alle zwei Wochen jeweils am Montag laufen künftig solche Filme in der Brotfabrik, damit sollen auch Sponsoren und Unterstützer für den Berlin-Film-Katalog gewonnen werden. Den Auftakt macht am 11. Juni ein früher Film des zu unbekannt gebliebenen Georg Tressler: In „Endstation Liebe“ spielt Horst Buchholz einen jungen Arbeiter, der in männlichen Rollenbildern der Halbwelt feststeckt, dann aber eine Frau kennenlernt, die ihm andere Möglichkeiten zeigt. Berlin ist ein verwunschener Ort in diesem exzellenten Drama.

Text: Bert Rebhandl

Berlin-Film-Katalog: Endstation Liebe, Deutschland 1957, Regie: Georg Tressler

11. Juni, Kino in der Brotfabrik, www.berlin-film-katalog.de

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