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Herzschmerz 

„Enzo und die wundersame Welt der Menschen“ im Kino

Denny und die Lieben seines Lebens – seine Frau Eve, die gemeinsame Tochter Zoe und zu guter Letzt sein bester Freund, der geistreiche und philosophierende Hund Enzo

20th Century Fox

Der Rennfahrer Denny Swift (Milo Ventimiglia) nennt seinen neuen Hunde­welpen nach dem legendären Ferrari-Patriarchen Enzo Ferrari. Nachdem die Englischlehrerin Eve (Amanda Seyfried) in Dennys Leben tritt, muss sich Enzo mit dieser verwirrenden Situation arrangieren.

Doch er merkt schnell, dass Herrchens neue Bezugsperson so übel gar nicht ist. Und nachdem die kleine Zoe (Ryan Kiera Armstrong) geboren ist, will Enzo endgültig der allerbeste ­Gefährte sein. Über die mit ­seinem Herrchen geteilte Leidenschaft fürs Rennwagenfahren hinaus wünscht sich Enzo, wie ein Zweibeiner mit Denny reden zu können – erst recht, nachdem sein feines Hundenäschen die ersten Anzeichen einer Krebserkrankung früh erschnüffelt.

Schade, dass die Zweibeiner alle eindimensional erscheinen – so ist es an Enzo, die aus seiner Perspektive erzählten Geschichte vor allzu viel Rührseligkeit und Kitsch zu bewahren. Dabei gilt: So herzerwärmend die Familientragödie inszeniert wird, sollten sensible Kinogänger vor Vorstellungsbeginn einen entsprechend großen Tempotaschentücher-Vorrat mit einplanen.

Enzo und die wundersame Welt der Menschen USA 2019, 109 Min., R: Simon Curtis, D: Milo Ventimiglia, Amanda Seyfried, Start: 3.10.

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