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Europäische Filmpreise vergeben

Der Favorit war auch der große Sieger: Gleich sechs Auszeichnungen, u. a. als bester Film und für die beste Regie, erhielt Roman Polanskis „Der Ghostwriter“ bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises im estnischen Tallinn. Zudem wurde Ewan McGregor als bester Darsteller ausgezeichnet. Weitere Preise für den in Deutschland gedrehten Thriller nach Vorlage von Robert Harris gingen an das beste Drehbuch, die beste Musik und das beste Szenenbild.
Als beste Schauspielerin zeichneten die mehr als 2300 Mitglieder der European Film Academy Sylvie Testud für ihre Leistung in dem österreichischen Film „Lourdes“ aus. Der European Film Award für den besten Schnitt ging an die französisch-deutsche Koproduktion „Carlos – der Schakal“. Die Fipresci prämierte die israelisch-deutsch-französische Produktion „Lebanon“ als European Discovery. Außerdem wurde der letztjährige Gewinner des Goldenen Löwen mit dem Carlo Di Palma European Cinematographer Award geehrt. Bester Animationsfilm ist „The Illusionist“ von Sylvain Chomet, beste Dokumentation „Nostalgia de la luz“. Den Publikumspreis gewann „Mr. Nobody“ von Jaco van Dormael. Für sein Lebenswerk wurde Bruno Ganz ausgezeichnet.

Quelle: Blickpunkt:Film

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