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Europäischer Filmpreis für „Melancholia“

Melancholia

Lars von Triers „Melancholia“ wurde am Samstag (03.12.) beim 24. Europäischen Filmpreis als bester Film prämiert. Der bildgewaltige Weltuntergangsfilm wurde bei der Verleihung im Berliner Tempodrom zudem für die beste Kamera (Carlo Di Palma European Cinematographer Award für Manuel Alberto Claro) sowie für das beste Produktionsdesign (Jette Lehmann) ausgezeichnet. „Melancholia“ war mit acht Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen.
Susanne Bier
wurde mit dem Regiepreis für „In einer besseren Welt“ ausgezeichnet. Die Darstellerpreise gingen an Colin Firth, der für „The King’s Speech“ im Februar bereits mit dem Oscar prämiert worden war, und an Tilda Swinton für „We Need To Talk About Kevin“. Mit dem Drehbuchpreis wurden Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne für „Der Junge mit dem Fahrrad“ prämiert. Der Schnittpreis wurde Tariq Anwar für „The King’s Speech“ übergeben.
Der European Film Academy Documentary 2001 – Prix Arte ging an Wim Wenders für „Pina“, der Deutschland im Oscarrennen vertritt. Als bester Komponist wurde Ludovic Bource für „The Artist“ prämiert. Als European Discovery reüssierte Hans Van Nuffel mit „Adem“ (Oxygen). Bester Animationsfilm wurde „Chico & Rita“ von Tono Errando, Javier Mariscal und Fernando Trueba. Bester Kurzfilm wurde Terry Gilliams „The Whole Family“. Der Koproduzentepreis Prix Eurimages ging an Mariela Besuievsky. Der Publikumspreis People’s Choce Award ging an „The King’s Speech“. Ehrenpreise nahmen Mads Mikkelsen, Stephen Frears und Michel Piccoli in Empfang.

Quelle: Blickpunkt:Film

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