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Filmabend mit Lesungen zum Jahrestag des Mauerbaus

Die MauerAuf den Tag genau vor 48 Jahren begann die Führung der DDR entgegen eigener Beteuerungen damit, das eigene Volk einzumauern. Der 13. August 1961 ist einer der traurigsten Tage deutscher Geschichte und gerade im zwanzigsten Jahr der Überwindung dieser hässlichen Grenze, darf eine Erinnerung auch an die dunklen Tage deutsch-deutscher Historie nicht fehlen.
Das Filmmuseum Potsdam erinnert daher in Kooperation mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes mit Lesungen und einem Filmabend an den Tag, an dem die Teilung Deutschlands im wahrsten Sinne des Wortes untermauert wurde. Filme und Zeitzeugen messen dabei die Spanne aus, die zwischen staatstragendem Jubel auf der einen Seite und dem Entsetzen auf der anderen Seite steht. Natürlich wird dabei auch ein Blick auf die Ereignisse geworfen, die 28 Jahre später zum Ende des gehassten Bauwerks führten. Unter den Zeitdokumenten finden sich Propagandafilme für und gegen die Mauer, genauso wie die bisher nie öffentlich aufgeführten Selbstdarstellungen eines Stasi-Mitarbeiters. Auch ein Schulungsfilm für junge Grenzsoldaten wird gezeigt.
Im Zentrum der Betrachtungen stehen jedoch auch die Erfahrungen widerständiger Menschen, die als Zeitzeugen von ihren Erlebnissen berichten und zum Teil unglaubliche Dokumente der damaligen DDR-Staatsführung lesen.

Mauerbau, Mauer, Mauerfall, Filmmuseum Potsdam, Do 13.8., 18 Uhr

Das genaue Programm des Abends finden Sie hier.

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