Filmreihe

Filme für das besetzte Frankreich im Zeughauskino

Nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich machten sie sich ab 1940 daran, die Filmproduktion zu zentralisieren

Foto: Gaumont

Die wichtigste Rolle spielte dabei die vom Propaganda­ministerium finanzierte Produktionsfirma Continental, die harmlose Unterhaltung herstellen sollte. Doch der Minister hatte nicht mit den künstlerischen Ambitionen des deutschen Produktionschefs Alfred Greven gerechnet.
So begann eine der interessantesten und umstrittensten Phasen des französischen Kinos – viele der bis 1944 produzierten 30 Filme sind heute Klassiker. Wie etwa Maurice Tourneurs „La main du diable“ um den Pakt eines Künstlers mit dem Teufel oder Henri-Georges Clouzots tiefschwarzes Denunziantendrama „Le corbeau“. Zu sehen sind die Continental-Filme ab 10. Mai im Zeughauskino; eröffnet wird die Reihe mit der Komödie „Premier rendez-vous“ (Foto) von Henri Decoin.

Filme für das besetzte Frankreich – Alfred Greven und die Continental 10.5.-15.6., Zeughauskino

Mehr über Cookies erfahren