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Filmstarts der Woche – 29. Oktober: Von „Schwesterlein“ bis „Schlaf“

Die Filme, die diese Woche als Starttermin gewählt haben, haben wohl Pech gehabt: Sie geraten mitten in den nächsten Lockdown. Bei „Und morgen die ganze Welt“ von Julia von Heinz oder „Schwesterlein“ mit Lars Eidinger und Nina Hoss kann man annehmen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auftauchen werden.

Bei kleineren Starts wie der gelungenen Buchliebhaber-Doku „The Booksellers“ oder „Schlaf“ ist das eher unsicher; es lohnt sich, da noch schnell zuzuschlagen – vor allem „Schlaf“ finden wir super. Die Filmstarts der Woche vom 29. Oktober im Überblick.


Schwesterlein

"Schwesterlein" von Stéphanie Chuat & Véronique Reymond
„Schwesterlein“ von Stéphanie Chuat & Véronique Reymond. Foto: Weltkino

Drama Die Zwillinge Lisa und Sven sind zwar räumlich getrennt, sie in Zürich, er in Berlin, aber dennoch eng verbunden, auch wegen ihrer Liebe zum Theater. Als Sven an Leukämie erkrankt, will ihn Lisa dabei unterstützen, doch noch aufzutreten. Das erste Zusammentreffen von Nina Hoss und Lars Eidinger in einem Film ist wie zu erwarten ein Schauspielfest, die Inszenierung dieses Dramas aber betont unspektakulär.

CH 2020; 99 Min.; R: Stéphanie Chuat & Véronique Reymond: D: Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller; Kinostart: 29. 10. 2020

Schauspielerisch sind Lars Eidinger und Nina Hoss zusammen eine Wucht: die tip-Filmkritik zu „Schwesterlein“


„Und morgen die ganze Welt“ von Julia von Heinz

"Und morgen die ganze Welt" von Julia von Heinz
„Und morgen die ganze Welt“ von Julia von Heinz. Foto: Alamode

Drama Julia von Heinz geht von eigenen biografischen Erfahrungen aus mit der Geschichte der Jura-Studentin Luisa, die in Mannheim in ein linkes Hausprojekt kommt und sich für eine Weile antifaschistisch radikalisiert. Da dramaturgisch alles auf Anschlussfähigkeit und Mainstream hinausläuft, entsteht weder politisch noch persönlich Brisanz. BR

D 2020; 111 Min.; R: Julia von Heinz; D: Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider; Kinostart: 29.10. 2020

Ein in jeder Hinsicht anschlussfähiges Kulturprodukt, und das meinen wir nicht positiv: die tip-Filmkritik zu „Und morgen die ganze Welt“


The Booksellers

"Booksellers" vom D.W. Young
„Booksellers“ vom D.W. Young. Foto: Mindjazz

Dokumentarfilm Buch-Liebhaber, Sammler und Händler aus New York, erzählen in diesem Dokumentarfilm, wie ihre Liebe zum Buch erwachte und was sie beruflich daraus machten. Auch wer sich nie eine der im Film gezeigten Preziosen wird leisten können, darf sich glücklich schätzen über diese Einblicke, sofern er nur Bücher liebt. FA

USA 2019; 99 Min.; R: D. W. Young; Kinostart: 29. 10. 2020

Hier die tip-Filmkritik zur Buchliebhaber-Doku „Booksellers“


„Schlaf“ von Michael Venus

Sandra Hüller überzeugt in "Schlaf" von Michael Venus. Foto: Salzgeber
Sandra Hüller überzeugt in „Schlaf“ von Michael Venus. Foto: Salzgeber

Mona will ihrer Mutter Marlene helfen, indem sie an den Ort reist, an dem deren Albträume angesiedelt sind. Dort erweisen sich die Ungeheuer, die dieser Schlaf gebiert, als nur allzu real. Effektvoll inszenierter Heimathorrorfilm, der das Grauen in der Provinz findet, dort, wo der Schrecken der Vergangenheit nicht mehr länger unter dem Teppich bleiben will, unter den er einstmals gekehrt wurde. AS

D 2020; 102 Min.; R: Michael Venus; D: Sandra Hüller, Gro Swantje Kohlhof, Marion Kracht; Kinostart: 29. 10. 2020

Unser Favorit der Woche. Die tipBerlin-Kritik zu „Schlaf“ findet ihr hier


Noch schnell die letzte Chance nutzen: die Filmstarts der Woche vom 22. Oktober haben wir hier im Überblick. Weiterhin im Kino: die Filmstarts vom 15. Oktober und die Filmstarts vom 8. Oktober.

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