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Unterhaltungskonzept Nostalgie: Film „Tod auf dem Nil“ macht es vor

Das Kinoprogramm ist voll mit hitzigen Action-Streifen und abenteuerlichen Marvel-Verfilmungen. Selten jedoch haben Zuschauer:innen die Gelegenheit eine solch atemberaubende Buchverfilmung zu sehen, wie den Film „Tod auf dem Nil“, der mittlerweile in den deutschen Kinos angelaufen ist.

Die Adaption des bekannten Romans von Agatha Christie ist bereits der zweite Teil einer Reihe von Schauspieler und Regisseur Kenneth Branagh und bringt mindestens genauso prächtige Aufnahmen auf die große Leinwand wie der Vorgänger „Mord im Orient Express“. Der Film, der in den 1930er Jahren spielt, besticht außerdem mit tollen Kostümen und Sets, die nostalgisch werden lassen.

„Tod auf dem Nil“: Ein neuer Fall für Hercule Poirot

In „Tod auf dem Nil“ wird der bekannte Kommissar Hercule Poirot erneut in einen Mordfall verwickelt. Dieses Mal wird er dazu von einem frisch vermählten Paar auf eine Überfahrt über den Nil eingeladen. Während er dachte, dass er nur als Gast geladen wurde, stellt sich schnell heraus, dass seine Hilfe gebraucht wird.

Die Gastgeberin Linnet wendet sich in einem Zweiaugengespräch an den Kommissar und erzählt ihm von ihrer Sorge, dass es einer der Gäste auf sie abgesehen hat. Bevor Poirot den Anschuldigungen auf den Grund gehen kann, wird die Leiche der jungen Frau gefunden und schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht um einen Unfall, sondern einen eiskalten Mord handelt.

Die Hauptverdächtige, die ebenfalls Gefühle für den Mann von Linnet hat, bringt jedoch ein Alibi hervor und so muss der Kommissar alle Eventualitäten in Betracht ziehen, um dem Fall auf den Grund zu gehen.

Der Vorteil: Der Personenkreis, der für die Tat in Frage kommt, ist eingeschränkt, denn es kann sich dabei nur um eine Person an Bord handeln. Gleichzeitig droht die Gefahr, dass schon bald andere Gäste dem Täter zum Opfer fallen könnten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Atemberaubende Aufnahmen gemacht fürs Kino

Wenn man eines mit Sicherheit sagen kann, dann ist es, dass „Tod auf dem Nil“ für die große Leinwand geschaffen wurde. Der Film überzeugt mit wunderschönen Totalen, traumhaften Landschaften und einer Farbgebung, die wie im Märchen wirkt. Dabei zieht Regisseur Kenneth Branagh einen roten Faden durch beide Filme und verbindet sie nicht nur durch die Erzählweise, sondern auch durch das visuelle Konzept.

Wem „Mord im Orient Express“ gefallen hat, der darf bei „Tod auf dem Nil“ ein gleichwertiges Erlebnis erwarten. Die ägyptische Kulisse macht Lust darauf, den nächsten Urlaub zu buchen – am besten jedoch ohne Kriminalfall!

Nicht nur bei Tod auf dem Nil, auch in der Entertainment-Branche gilt Nostalgie als Unterhaltungserfolg. Foto: Unsplash/Lorenzo Herrera
Nicht nur bei „Tod auf dem Nil“, auch in der Entertainment-Branche gilt Nostalgie als Unterhaltungserfolg. Foto: Unsplash/Lorenzo Herrera

Nostalgie als Unterhaltungskonzept

Der Film „Tod auf dem Nil“ punktet nicht nur mit einer spannenden Geschichte und schönen Aufnahmen. Dazu kommt, dass der Streifen in den 1930er Jahren spielt, die bekannt für Dekadenz und Luxus in der wohlhabenden Schicht ist. Deshalb darf sich das Publikum über tolle Kostüme, Frisuren und Ausstattungen freuen.

Nostalgie als Unterhaltungsrezept funktioniert schließlich auch in anderen Bereichen der Entertainment-Branche wunderbar. Das sieht man nicht nur bei Filmen, sondern auch in Spielen. Viele Gamer:innen lieben es trotz des Angebots an modernen AAA-Titeln, alte Spielkonsolen wie den Game Boy oder den Nintendo 64 auszupacken und die Klassiker der 90er-Jahre zu spielen.

Games wie Super Smash Bros. zählen deshalb immer noch zu den beliebtesten Titeln der Spielgeschichte. Dafür wurden Konsolen wie das Retro-Gerät NES sogar neu aufgelegt und modernisiert, um das Spielen dieser Klassiker zu vereinfachen. Außerdem erscheinen regelmäßig neue Spiele, die von den Anfängen der Videospiele inspiriert wurden.

Viele Spielemachende kombinieren moderne Gameplays mit Retro-Designs. Besonders gut funktioniert das im iGaming, da die Casinospiele bereits eine lange Vergangenheit haben und ursprünglich von den mechanischen Spielautomaten abstammen. Optionen wie Sticky Sevens Megaways auf Seiten wie PokerStars Vegas zeigen, wie das funktioniert.

Auf den ersten Blick hat der Slot viele Ähnlichkeiten mit klassischen Spielautomaten, besonders die Symbole aus Kirschen, Zitronen, Glöckchen und Co. Die Spielmechanik ist jedoch ganz anders, denn es gibt keine festgelegte Anzahl an Gewinnlinien mehr, sondern die Linien können sich mit jeder Drehung verändern, wodurch hunderttausende Kombinationen möglich werden.

Diese Beibehaltung klassischer Elemente in Verbindung mit Innovation kann man auch anhand von Spiele-Apps wie „Sword of Xolan“ im Google Play Store sehen, die besonders dank ihrer Pixel Art begeistert. In dem Jump’n’Run übernehmen Spieler:innen die Rolle eines jungen Kämpfers, der sich durch verschiedene Umgebungen bewegen und dabei gefährliche Monster bekämpfen muss. Der Retro-Stil macht das Game zu einem visuellen Highlight mit Nostalgiefaktor, aber auf modernen Endgeräten mit origineller Touchscreen-Steuerung.

Der Film „Tod auf dem Nil“ besticht mit außergewöhnlichen Aufnahmen, einer spannenden Handlung und dem Retro-Bonus. Nostalgie ist das absolute Geheimrezept für wohlige Gefühle und Unterhaltung. Damit folgt der Film einer Methode, die in vielen Bereichen der Entertainment-Industrie funktioniert.