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Filmfestival Cottbus blickt nach Lateinamerika

cottbusSchwerpunkt sei in diesem Jahr das Thema „Osteuropa der Religionen“, kündigte Festivaldirektor Roland Rust am Donnerstag in Berlin an. Ein weiterer Fokus liege auf Werken aus iberoamerikanischen Ländern. In zwei Wettbewerben werden die besten Spiel- und Kurzfilme junger osteuropäischer Filmemacher gekürt. Um den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis konkurrieren zehn Spielfilme. Für die elf Kurzfilm-Beiträge des Wettbewerbs geht es um ein Preisgeld von 3.500 Euro. Insgesamt sind die Auszeichnungen mit 73.500 Euro dotiert.

Unter dem Stichwort „Global East“ wirft das Festival einen Blick auf Werke aus iberoamerikanischen Ländern. Iberoamerika umfasst Länder Mittel- und Südamerikas sowie Spanien und Portugal. Die neue Programmreihe entstand erstmals für das diesjährige Festival in Zusammenarbeit mit dem Berliner Instituto Cervantes. Es sollen „Spuren Osteuropas in anderen Teilen der Welt“ aufgezeigt werden, sagte Rust. Das Festival reiche nun „von der Lausitz nach Lateinamerika“. Filmische Werke aus der Lausitz sind neben solchen aus Russland und Polen zusätzlicher regionaler Schwerpunkt. Auch EU-Beitrittskandidat Kroatien wird gesondert hervorgehoben. Eine Retrospektive anlässlich des 65. Geburtstages der ostdeutschen Regisseurin Helke Misselwitz gehört ebenfalls zum Programm.

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