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Filmfestival Toronto: Christian Petzold ist dabei

Christian Petzold

Es hat mittlerweile gute Tradition, dass das Toronto International Film Festival, dessen 39. Ausgabe vom 4. bis 14. September stattfinden wird, seine ersten Highlights kurz vor Bekanntgabe des Programms der Mostra in Venedig nennt. Wie immer erwartet die Branche eine beeindruckende Leistungsschau des Weltkinos. Unter den 59. ersten Titeln befinden sich 37 Weltpremieren. Darunter befindet sich auch der neue Film von Christian Petzold, „Phoenix“, mit Nina Hoss, was bedeutet, dass er nicht in Venedig zu sehen sein wird.
In der Hauptreihe „Galas“ wurden die ersten 13 Titel gelistet. Als Weltpremieren sind zu sehen: Mike Binders Rassismusdrama „Black and White“ mit Kevin Costner; Antoine Fuquas Thriller „The Equalizer“ mit Denzel Washington; David Dobkins Justizthriller „The Judge“ mit Robert Downey Jr., Francois Ozons „Une nouvelle amie“ mit Romain Duris; Ed Zwicks „Pawn Sacrifice“ über das Schachgenie Bobby Fischer mit Tobey Maguire; Lone Scherfigs Theateradaption „The Riot Club“ mit Sam Claflin und Max Irons; „Samba“ von Olivier Nakache und Eric Toledano; sowie Shawn Levys bittersüße Komödie „Sieben verdammt lange Tage“ mit Jason Bateman. Als internationale Premiere wird Jean-Marc Vallйes neuer Film „Wild“ mit Reese Witherspoon zu sehen sein, der damit auch für Venedig gesetzt ist.
Dazu kommen die ersten 46 „Special Presentations“, zu denen neben Christian Petzold auch die Egoli-Tossell-Produktion „Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück“ mit Simon Pegg gehört. Zu den Weltpremieren dieser Reihe gehören (eine Auswahl) Daniel Barbers „The Keeping Room“ mit Brit Marling; Richard LaGraveneses „The Last Five Years“ mit Anna Kendrick; Isabel Coixets „Learning to Drive“ mit Patricia Clarkson; Jason Reitmans „Men, Women and Children“ mit Jennifer Garner und Adam Sandler; Liv Ullmanns „Miss Julie“ mit Jessica Chastain, Dan Gilroys „Nightcrawler“ mit Jake Gyllenhaal; Susanne Biers „En chance til“ mit Nikolaj Coster-Waldau; „Still Alice“ von Richard Glatzer und Wash Westmoreland mit Kristen Stewart; James Marshs „The Theory of Everything“ über Stephen Hawking mit Eddie Redmayne; Oren Movermans „Time Out of Mind“ mit Richard Gere; und Noah Baumbachs „While We’re Young“ mit Amanda Seyfried.
Als nordamerikanische Premieren laufen – und das bedeutet mit einiger Sicherheit, dass man sie auch im Programm für Venedig finden wird – u. a. Andrew Niccols „Good Kill“ mit Ethan Hawke; David Gordon Greens „Manglehorn“ mit Al Pacino sowie Abel Ferraras „Pasolini“ mit Willem Dafoe. Als kanadische Premieren werden indes angekündigt (vermutlich sind die Filme dann auch in Telluride vertreten): Ramin Bahranis „99 Homes“ mit Andrew Garfield; Morten Tyldums „The Imitation Game“ mit Benedict Cumberbatch sowie Jon Stewarts Regiedebüt „Rosewater“ mit Gael Garcia Bernal.

Weitere Titel wird das Festival im Lauf der nächsten Wochen bekannt geben.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Harry Schnitger / tip

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