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Filmpremiere im Babylon: „Die Fotografen Bernd und Hilla Becher“

Bernd und Hilla BecherHochöfen, Wassertürme, Fabrikhallen – Bilder, die Bernd und Hilla Becher zu ihrer Passion gemacht haben. Fünf Jahrzehnte lang lichtete das Düsseldorfer Fotografenpaar Industriebauten ab, im Bestreben, das industrielle Kulturgut auf Fotos zu konservieren. „Als wir merkten, dass die Industriebauten verschwinden, haben wir sie mit dem Fotoapparat festgehalten.“, sagen die Bechers. Und so zeigen ihre Bilder seit den 60er Jahren nicht nur ähnliche Motive – betont sachlich, menschenleer und stets vor grauem Hintergrund, sind die schwarz-weiß Fotografien auch durch eine stilistisch einheitliche Linie geprägt. Dieses Lebenswerk hat Regisseurin Marianne Kapfer nun in dem Dokumentarfilm „Die Fotografen Bernd und Hilla Becher“ beleuchtet. In dem 90-minütigen Werk geben die Künstler Einblicke in ihr Leben und Schaffen, ehemalige Studenten der Bechers ergänzen das Bild.
Bernd Becher übernahm 1976 eine Professur für Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort bildeten er und seine Frau Hilla gemeinsam viele Studenten aus, die als „Becher-Schule“ heute zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Fotografie gehören. Bernd Becher starb am 22. Juni 2007 im Alter von 75 Jahren.
Bei der Premiere im Babylon am 9. April werden Marianne Kapfer und Hilla Becher vor Ort sein.

Die Fotografen Bernd und Hilla Becher, Deutschland 2009 ; Regie: Marianne Kapfer, Babylon Mitte, Do 09.04., 20 Uhr

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