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Filmpremiere von „Die langen hellen Tage“

Filmpremiere von

Die besten Freundinnen Eka (Lika Babluani) und Natia (Mariam Bokeria) werden zu jungen Frauen während der langen, hellen Sommertage 1992 in der Stadt Tiflis. Sie leben in einer Welt, in der eine geschenkte Pistole als ein Zeichen der Zuneigung verstanden wird, ein Heiratsantrag mehr wie eine Entführung wirkt und in der Liebe und Lebensgefahr nicht weit voneinander entfernt sind. Georgien ist auf sich selbst gestellt, die eigenen Eltern versagen kläglich als Vorbild und doch wissen sich die Mädchen zu behaupten. Vor der Kulisse des postsowjetischen Georgiens beschreibt der Film mit virtuoser Erzählkraft, starken Bildern des Kameramanns Oleg Mutu und musikalischem Rhythmus die prägenden Veränderungen im Leben zweier junger Frauen im Teenageralter.

Nach der Vorführung findet ein Filmgespräch mit den Regisseuren statt, moderiert von Nino Lejava (Leiterin Heinrich-Böll-Stiftung Tiflis), sowie ein Empfang mit Verkostung georgischer Weine, präsentiert von Go East Reisen.

Foto: BeMovie

Filmpremiere von „Die langen hellen Tage“ am Mittwoch, 13.8. um 20 Uhr im Kino in den Hackeschen Höfen.

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