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„Finn und die Magie der Musik“ im Kino

Finn und die Magie der Musik

Der neunjährige Finn (Mels van der Hoeven) lebt mit seinem Vater (Daan Schuurman) im malerischen niederländischen Hinterland, er ist ein sensibler, trauriger Junge: Bei seiner Geburt starb die Mutter, das belastet ihn sehr, sein Vater ist etwas verspannt und streng, in der Schule und im Fußballverein wird er als Tagträumer gegängelt. Auf dem Heimweg sieht Finn eines Tages, wie ein alter Mann (Luuk Jan Decleir) in ein verlassenes Bauernhaus einzieht, als der Violine spielt, sieht Finn plötzlich seine Mutter. Für den Jungen ist klar, dass er mehr davon will, bald bringt ihm der Alte das Geigespielen bei, gegen den seltsamen Widerstand von Finns Vater. Regisseur Franz Weisz erzählt diese Musik- und Familien-Geschichte mit weihnachtlichem Schlusspunkt nicht ohne Charme, aber auch seltsam betulich und aus der Zeit gefallen. Ein Kinderfilm wie aus den Siebzigern, weniger für Kinder als für die Eltern.

Text: Thomas Klein

Foto: Pief Weyman / pief.ca / Arsenal Film

Orte und Zeiten: „Finn und die Magie der Musik“ im Kino in Berlin

Finn und die Magie der Musik (Finn), Niederlande/Belgien 2013; Regie: Frans Weisz; Darsteller: Mels van der Hoeven (Finn), Daan Schuurmans (Vater), Jan Decleir (Luuk); 90 Min.

Kinostart: Do, 04. Dezember 2014

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