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Komödie

Frankreichs Filmstar Omar Sy wird „Plötzlich Papa“

Dieser gutgelaunte Papa-Tochter-Film aus Frankreich wirbt mit seinem Star Omar Sy („Ziemlich beste Freunde“). Sy punktet auf der ganzen Linie, was allerdings nicht auf den Film insgesamt zutrifft. Die Rolle des sorglosen Hallodri, der in Südfrankreich hübsche Touristinnen auf einer Luxusyacht chauffiert, ist ihm auf den Leib geschrieben.
Dass er auch ernsthaft kann, ­wissen wir seit „Heute bin ich Samba“, und so passt er auch wunderbar als Sam, der sich von heute auf morgen um eine kleine Tochter kümmern muss. Erst trägt er der verschwundenen Mutter das Baby nach London hinterher, doch als die nirgendwo aufzufinden ist, arbeitet er als Stuntman und zieht die kleine Gloria – mit Unterstützung des Filmproduzenten Bernie – alleine groß.

Plötzlich Papa
Foto: Tobis / Julien Panie

Als die verschollene Mutter nach Jahren wieder auftaucht und Gloria nach New York mitnehmen will, wird die wundersame Idylle bedroht – und im Drehbuchgetriebe fängt es bedenklich an zu knirschen. Vor allem der Schluss dieser aus dem Tritt geratenden Dramödie (übrigens das Remake eines mexikanischen Kinoerfolgs) wirkt arg auf Tiefe und Taschentuch getrimmt.

Demain tout commence (OT) F 2016, 118 Min., R: Hugo Gélin, D: Omar Sy, Clémence Poésy, Antoine Bertrand, Gloria Colston, Start: 5.1.

Bewertungspunkte3

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