Gangsterkomödie

„Free Fire!“ im Kino

Boston in den 1970ern. Ein Waffendeal soll vonstatten gehen, einfache Sache. In einer Lagerhalle treffen sich zwei Parteien: Die einen haben die Waffen, die anderen das Geld
Foto: Splendid Film

Doch die Waffen sind die falschen, Nationalitäten und Gemüter prallen aufeinander, und die nicht mit zu viel Intelligenz gesegneten Hand­langer lagen sich schon am Vorabend in den Haaren. Erst wird verbal gestichelt, dann geprügelt, schließlich geschossen. Zu allem Überfluss machen sich zwei Scharfschützen in der Halle bemerkbar – jemand scheint ein doppeltes Spiel zu spielen.

Wirklich ernstnehmen will der Film seinen Plot und die Figuren nicht, die schwarze Komödie ist schließlich das Markenzeichen des britischen Regisseurs Ben Wheatley („Sightseers“, „High-Rise“). So amüsant die Figuren, Dialoge und Situationen gelegentlich sein mögen, können sie nicht verhehlen, dass der Film nur auf einer einzigen Idee beruht: Jeder schießt auf jeden, und alle sind nur sehr schwer ins Jenseits zu befördern. Das nutzt sich dann mit der Zeit ab, zumal eine eher verwirrende Organisation des Raumes in der Lagerhalle auch keine gesteigerte Spannung aufkommen lässt.

Free Fire F/GB 2016, 90 Min., R: Ben Wheatley, D: Sam Riley, Brie Larson, Cillian Murphy, Armie Hammer, Start: 6.4.

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