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„Fright Night“ im Kino

Fright Night

Damit seine Freundin und seine mit ihm lebende Mutter (Toni Collette, hier in einer undankbaren Nebenrolle verheizt) nicht dem charmanten Blutsauger von nebenan (Colin Farrell) verfallen, macht sich der smarte Teenager Charley (Anton Yelchin) auf nach Las Vegas, um den selbst ernannten Vampir-Experten und abgerockten Show-Illusionisten Peter Vincent (David Tennant) für eine traditionelle Monsterjagd mit Kruzifix und Holzpflock zu begeistern.
„Fright Night“ ist das Remake eines gleichnamigen Films von 1985, der seinerzeit in Deutschland unter dem Titel „Die rabenschwarze Nacht“ zu sehen war und inmitten der damaligen blutigen Slasher-Welle recht harmlos daherkam. Die dreidimensional aufgepeppte Neuversion von „Fright Night“ schielt weniger auf ein erwachsenes Horror- als vielmehr auf das juvenile Publikum der schwarz-romantischen „Twilight“-Filmserie. Auch das wirkt im Zeitalter des Torture-Porn wieder etwas harmlos und altmodisch. Doch wer seine Unschuld nicht schon in den Splatter-Orgien der 80er verloren hat, wird sich ja vielleicht vor dem verführerisch gut aussehenden Frauenschwarm­vampir Colin Farrell fürchten.

Text: Jörg Buttgereit

Foto: DreamWorks

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Fright Night“ im Kino in Berlin

Fright Night, USA 2011; Regie: Craig Gillespie; Darsteller: Anton Yelchin (Charley Brewster), Colin Farrell (Jerry Dandrige), Christopher Mintz-Plasse (‚Evil‘ Ed Thompson); 106 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 6. Oktober

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