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„Gefangen“ gewinnt beim Festival des osteuropäischen Films in Cottbus

Eine internationale Jury ehrte am Samstag zum Abschluss des Filmfestes ausserdem den Russen Sergej Dwortsewoj für seinen Film „Tulpan“ in der Kategorie Regie. Der Pole Michal Rosa wurde für sein Drehbuch zum Film „Der Riss“ mit dem Spezialpreis für eine herausragende künstlerische Einzelleistung ausgezeichnet. Im Wettbewerb Kurzspielfilm ging der Hauptpreis an den ungarischen Film „Das Abendessen“ von Karchi Perlmann.

Mit dem Spezialpreis der Jury wurde „Alexandra“ von Radu Jude aus Rumänien ausgezeichnet. Den Cottbus Discovery Award erhielt Regisseur Andri Luup aus Estland, der mit „Kinnunen“ bei dem Festival debütierte. Der Publikumspreis ging an „Der Dorflehrer“ von Bohdan Slбma aus Tschechien.

Insgesamt gab es Preisgelder in Höhe von 67 000 Euro. Auf dem Programm des sechstägigen Festivals standen fast 140 Beiträge aus 30 Ländern Mittel- und Osteuropas. Das Filmfest war am Dienstag im Beisein der Schirmherren, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, eröffnet worden. Das 1991 gegründete Festival gilt als wichtigster Treffpunkt des osteuropäischen Filmschaffens in Deutschland.

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