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Gilde-Filmpreise verliehen

Als bester internationaler Spielfilm wurde „Nader und Simin – Eine Trennung“ von Asghar Farhadi ausgezeichnet. Der Preis für den besten nationalen Spielfilm ging an „Almanya – Willkommen in Deutschland“ von Nesrin und Yasemin Samdereli, die sich persönlich auf der Bühne für die Ehrung bedankten. „Ein Glücksfall für das deutsche Kino“, wie Laudator Matthias Elwardt es formulierte. Wegen einer Stimmband-OP konnte Wim Wenders zwar leider nicht selbst nach Leipzig kommen, allerdings ließ er Tänzerin Anna Wehsarg einen Brief verlesen, in dem er nicht nur seiner Bewunderung für Pina Bausch, sondern auch seinem Dank für die Auszeichnung des Films „Pina“ als bester Dokumentation Ausdruck verlieh. Als bester Kinderfilm wurde mit einem Gilde-Filmpreis, der erstmals von einer Jury statt der Gesamtheit der AG-Kino-Gilde-Mitglieder vergeben wurde, „Tom Sawyer“ ausgezeichnet.
Den von Messedruck Leipzig gestifteten, mit 2500 Euro dotierten Publikumspreis gewann das Drama „Tage die bleiben“ von Pia Strietmann. Der erstmals mit 2000 Euro dotierte und von der Sparkasse Leipzig gestiftete Preis der Jugendjury ging an „Cheyenne – This must be the Place“ von Paolo Sorrentino. Der Film überzeugte die Jugendjury nach eigenen Worten nicht nur wegen seiner „grandiosen Bilder“, sondern auch, weil er die „richtige Mischung aus Lachen und Weinen“ bietet.

Quelle: Blickpunkt:Film

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