Komödie

„Girls’ Night Out“ im Kino

Ballerfrauen – Gute Besetzung, aber wenig Witz

Foto: Sony Pictures

Zehn Jahre nach ihrem Studienabschluss haben sich vier einstige College-Kameradinnen auseinandergelebt. Um ihre alte Freundschaft aufleben zu lassen, treffen sich eine strebsame Politikerin, eine ordinäre Kindergärtnerin, eine verbiesterte Bürgerrechtlerin und eine verwöhnte Neureiche zu einem ausgelassenen Party-Wochenende in Miami. Verstärkt durch eine patente Australierin machen die Frauen vor, wie man richtig Spaß hat: Sie saufen Schnaps, schnupfen Koks, rauchen Dope und bestellen einen Stripper in ihr Luxusdomizil am Strand. Als der infolge einer Sex-Attacke tödlich verunglückt, ist es mit der guten Laune schlagartig vorbei.
Wer mit Windeln bekleidete Weicheier, schlaffe Peniswitze oder Ballermann-Sausen lustig findet, wird hier bestens bedient. Ansonsten bietet diese unoriginelle, angestrengt witzige Situationskomödie trotz guter Besetzung wenig Anlass zur Freude. Einigermaßen amüsant ist allenfalls eine Weinprobe mit schnöseligen Yuppies sowie die genüsslich parodierende Darstellung eines dekadenten Swinger-Pärchens durch Demi Moore und Ty Burrell.

Rough Night (OT) USA 2017, 101 Min., R: Lucia Aniello, D: Scarlett Johansson, Kate McKinnon, Zoë Kravitz, Jillian Bell, Ilana Glazer, Start: 29.6.

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