Abenteuerfilm

„Gold“ im Kino

Gier nach Geld – Und wieder mal dreht sich alles ums „Gold“

Michael Acosta (Edgar Ramírez)

Ein Abenteuerfilm zwischen „Der Schatz der Sierra Madre“ und „The Wolf of Wall Street“ – ja, das geht. Zumindest die Ansätze dieser irrwitzigen Goldgräberplotte passen: Ende der 80er läuft ­Kenny Wells’ Bergbauunternehmen nicht mehr rund. Gemeinsam mit dem Geologen Michael Acosta setzt er in Indonesien ­alles auf eine Karte, und nach ­etlichen Rückschlägen stoßen die beiden tatsächlich auf – Gold.

Zuhause schießen die Aktien in die Höhe, Kenny und seine Freundin Kay können ihr Glück kaum fassen. Doch schon haben die Haie der Wall Street Witterung aufgenommen, und in Indonesien will Suhartos korrupter Regierungsclan ebenfalls ein Stück vom Kuchen abhaben.

Stephen Gaghan („Syriana“) und seine Autoren porträtieren den so visionären wie rücksichtslosen Wells als Träumer und Selfmade Man, Matthew McConaughey spielt ihn mit Mut zur Hässlichkeit. Der Film bewegt sich in ­einem seltsamen Spannungsfeld zwischen Kumpelabenteuer, kriti­scher Ausbeuter-Parabel und grotesker Charakterstudie. McConaugheys Wells ist sehenswert, Bryce Dallas Howard als Kay unterbeschäftigt.

Gold USA 2016, 121 Min., R: Stephen Gaghan, D: Matthew McConaughey, Bryce Dallas Howard, Start: 13.4.

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