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Goldener Bär geht in die Türkei

Kurz vor acht Uhr am Samstag Abend (20.2.) war es dann soweit: Jury-Präsident Werner Herzog und Berlinale-Chef Dieter Kosslick präsentierten im Berlinale Palast am Potsdamer Platz den Preisträger des Goldenen Bären auf der 60. Berlinale. Der Preis geht in diesem Jahr an den türkischen Beitrag „Bal“ von Regisseur Semih Kaplanoglu. Erzählt wird die Geschichte des achtjährigen Yusuf, der sich im schwer zugänglichen Gebirge auf die Suche nach seinem Vater macht. Der Vater ist Imker und musste seine Bienenkörbe aufgrund eines mysteriösen Bienensterbens in der unwirklichen Natur aufstellen. Eines Tages kehrt er nicht nach Hause zurück.
Ausgezeichnet wurde auch der in der Schweiz momentan unter Hausarrest stehende Regisseur Roman Polanksi. Der Filmemacher erhielt den Silbernen Bären für die beste Regie in „Der Ghostwriter„.
Ebenfalls ein Silberner Bär ging an den rumänischen Regissuer Florin Serbin. Er erhielt den großen Preis der Jury für „Eu Cand Vreau Su Fluier, Fluier“ (If I Want To Whistle, I Whistle). Der Rumäne gewann auch den Alfred-Bauer-Preis für neue Perspektiven der Filmkunst.

Alle Preisträger der 60. Berlinale in der Übersicht:

Goldener Bär für den besten Film: Semih Kaplanouglu für „Bal“
Silberner Bär (Großer Preis der Jury): Florin Serban für „Eu Cand Vreau Sa Fluier, Fluier“ (If I Want To Whistle, I Whistle)
Silberner Bär (Bester Darsteller): Grigory Dobrigyn und Sergei Puskeplais („How I Ended This Summer“)
Silberner Bär (Beste Darstellerin): Shinobu Terajima („Caterpillar“)
Silberner Bär (Beste Kamera): Pavel Kostomarov für „How I Ended This Summer“
Silberner Bär (Bestes Drehbuch): Wang Quan’an und Na Jin für „Tuan Yuan“
Alfred-Bauer-Preis: Florin Serban für „Eu Cand Vreau Sa Fluier, Fluier“ (If I Want To Whistle, I Whistle)
Bester Erstlingsfilm: „Sebbe“ von Babak Najafi

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