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Goldener Löwe für Alexander Sokurow

Alexander Sokurow wurde im 68. Wettbewerb von Venedig für seine Neuinterpretation von Goethes „Faust“ mit dem Goldenen Löwen bedacht. Der Spezialpreis der Jury ging an einen italienischen Beitrag: Emanuele Crialeses Migrantendrama „Terraferma“. Als bester Regisseur wurde der Chinese Shangiun Cai für seinen Film „Ren Shan Ren Hai“ („People Mountain People Sea“) prämiert – der Film war der diesjährige Überraschungsfilm. Die Osella für die beste Kamera ging an Robbie Ryan für seine Arbeit an Andrea Arnolds „Wuthering Heights“. Mit dem Drehbuchpreis wurden Giorgos Lanthimos und Efthimis Filippou für „Alpeis“ von Giorgos Lanthimos bedacht.
Als bester Darsteller wurden, wie erwartet, Michael Fassbender für seine Rolle als sexsüchtiger junger Mann in „Shame“ (Regie: Steve McQueen) geehrt. Die Coppa Volpi für die beste Darstellerin ging nach China, an Deanie Yip für ihre Rolle in „Tao jie“ (A Simple Life) von Ann Hui.
Als bester Nachwuchsdarsteller wurden Shфta Sometani und Fumi Nikaidф für ihre Rolle in dem japanischen Film „Himizu“ (Regie: Sion Sono) mit dem Marcello Mastroianni Award prämiert.
Der Luigi De Laurentiis Preis für den besten Debütfilm erhielt „Lа-bas“ von Guido Lombardi (Italien).
Der Orizzonti Award ging an „Kotoko“ von Shinya Tsukamoto aus Japan. Über den Spezialpreis in der Orizzonti-Sektion durfte sich Michael Glawogger für seine Doku „Whores‘ Glory“ freuen.
Der Controcampo Award in der italienischen Sektion ging an „Scialla!“ von Francesco Bruni.

Alle Preisträger unter: www.labiennale.org

Quelle: Blickpunkt:Film

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