Sequel

„Gregs Tagebuch – Böse Falle!“ im Kino

Großmutters 90. Geburtstag nutzt Familie Heffley zu einem Road Trip im Auto quer durch die USA

Foto: Fox

Dass die Mutter damit ein Verbot aller elektronischen Geräte verbindet, macht dem 12-jährigen Greg und seinem älteren Bruder Rodrick zu schaffen. Die Fahrt wird zur Qual, nur erträglich durch den geplanten (heimlichen) Besuch einer Gamer-Messe. Dass Greg vor einem Millionenpublikum einmal mehr ins Fettnäpfchen tritt, ist so vorhersehbar wie die Tücken des Road Trips mit den üblichen Autopannen.
Mit drei Filmen (2010-2012) wurden die ersten drei Bücher von Jeff Kinney verfilmt, der neue Film nimmt nun den neunten Band als Vorlage. Die Darsteller wurden ausgetauscht, Regie führte erneut Davis Bowers. Wo in den Büchern schlichte, aber treffende Schwarz-Weiß-Zeichnungen sich mit den sarkastischen Tagebucheinträgen Gregs verbinden, setzt der Film wie die Vorgänger eher auf kruden Humor. Zu den wenigen gelungenen Szenen gehören zwei Verbeugungen vor Hitchcocks „Psycho“ und „Die Vögel“ sowie der Einbau der Zeichnungen aus der Vorlage.

Diary of a Wimpy Kid: The Long Haul (OT) USA 2017, 90 Min., R: David Bowers, D: Jason Ian Drucker, Charlie Wright, Owen Asztalos, Start: 1.6.

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