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„Gregs Tagebuch – Ich war\s nicht“ im Kino

Gregs Tagebuch: Ich war's nicht

Endlich Sommerferien! Für Greg Heffley, der gerade die siebte Klasse hinter sich hat, eine Möglichkeit, ins große Abenteuer aufzubrechen – allerdings findet das für ihn im Videospiel auf der elterlichen Couch statt. Sein Vater Frank allerdings hat andere Vorstellungen, sieht in den Ferien die Möglichkeit, eine Vater-Sohn-Beziehung aufzubauen, zum Beispiel durch Teilnahme an einem Pfadfindercamp. Das verläuft jedoch katastrophal, nur mit der Lüge, er habe einen Job im exklusiven Country Club seines Freundes Rowley, kann Greg sich weiteren familiären Umarmungen entziehen. In Wirklichkeit hat er sich dort unter falschem Namen eingeschlichen, um einer angehimmelten Mitschülerin nahe zu sein.
Auch im dritten Kinofilm, der auf den erfolgreichen Comicromanen von Jeff Kinney basiert, demontiert sich Protagonist Greg ein weiteres Mal selber beim Versuch, mehr zu sein, als er ist. Wenn er von einem Fettnäpfchen ins andere tritt, ist Schadenfreude im Spiel, allerdings auch ein Quentchen Selbsterkenntnis. Für anderthalb Stunden ist das halbwegs amüsant, aber Fans werden lieber noch einmal zu den weitaus witzigeren Büchern mit ihrem lakonischen Humor und den gezeichneten Strichmännchen greifen.

Text: Frank Arnold

Foto: 2012 Twentieth Century Fox

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Gregs Tagebuch: Ich war’s nicht“ im Kino in Berlin

Gregs Tagebuch: Ich war’s nicht (Diary of a Wimpy Kid: Dog Days), USA 2012; Regie: David Bowers; Darsteller: Zachary Gordon (Greg Heffley), Devon Bostick (Rodrick Heffley), Rachael Harris (Susan Heffley); 95 Minuten; FSK 0

Kinostart: 20. September

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