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Tragikomödie

„Grüner wird’s nicht, ­sagte der Gärtner und flog davon“ im Kino

Der Gärtnerei von Georg „Schorsch“ Kemper geht es nicht gut. Als auch noch seinem alten Doppeldecker-Flugzeug der Kuckuck droht, fliegt er mit ihm einfach davon – weg von Gattin ­Monika, weg von Tochter Miriam, weg von den Sorgen.

Majestic

Unterwegs begegnet Schorsch recht unterschiedlichen Leuten, zuallererst der flippigen Philomena. Die will ihrem elitären Elternhaus entfliehen und wird kurzerhand zu Schorschs Ko­pilotin. Und so landet man zuerst auf Sylt bei Philomenas Groß­mama. Aber dann, irgendwo in der brandenburgischen Pampa, trifft Schorsch auf die ­alleinstehende Hannah. Und die könnte eine kaum vorstellbare Zukunft für ihn bedeuten.

Die Geschichte basiert auf einem Buch des ­Kabarettisten, Schauspielers und passionierten Fliegers Jockel Tschiersch. Passend zur Zielgruppe der etwas älteren Kinozuschauer entwickelt Regisseur Florian Gallenberger („John Rabe“) ein passend gemütliches Erzähltempo, mit leisem Humor gespickt und mit ­Elmar ­Wepper, Dagmar Manzel und Emma ­Bading bestens besetzt. In grandiosen Luft­aufnahmen folgt man gerne dem ­alten, zu Beginn recht grummeligen Gärtner, wie er gegen sein ­Naturell den Flug ins Ungewisse wagt und ­unterwegs viel kapiert – über den Umgang mit der Tochter, über seine Ehe und über das ­Leben.

Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon D 2018, 116 Min., R: Florian Gallenberger,
D: Elmar Wepper, Emma Bading, Dagmar Manzel, Monika Baumgartner, Start: 30.8.

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