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„The Happy Sad“ im Kino

Im zweiten Film von Rodney Evans gerät das Beziehungsleben zweier New Yorker Pärchen in Wallungen: Ein afroamerikanisches Männerpaar wünscht sich frischen Wind und einigt sich auf einen polygamen Lebensstil; zum Zufallsdate mit großer Nachwirkung wird innerhalb des Experiments der junge Musiker Stan, der sich mit einer schwulen Affäre von dem Beziehungs-Aus mit der unentschlossenen Lehrerin Annie ablenken will. Dem kammerspielartigen Film, in dem sich die Wege aller Beteiligten ständig zufällig kreuzen, ist sein Ursprung als Theaterstück anzumerken. Dass sich der etwas schematische Liebesreigen dennoch mit Leben füllt, liegt an seinem starken, natürlich agierenden Ensemble.

Text: Ulrike Rechel

Foto: GMfilms

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „The Happy Sad“ im Kino in Berlin

„The Happy Sad“ USA 2013; R: Rodney Evans; D: Leroy McClain, Sorel Carradine; 83 Minuten; FSK k. A.

Kinostart: 9. Januar

 

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