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„Hard Soil – The Muddy Roots of American Music“ im Kino

Hard Soil - The Muddy Roots of American Music

Seit seinem Regiedebüt „Voodoo Rhythm – The Gospel of Primitive Rock’n’Roll“ (2005), einem Porträt des Schweizer Underground-Plattenlabels Voodoo Rhythm und dessen Labelchef Reverend Beat-Man, hat sich der aus Frankfurt stammende Regisseur M.A. Littler in seinen Dokumentationen immer wieder für Roots-Musik an der an der Schnittstelle von Folk, Blues, Country, Gospel, Rockabilly und Punk interessiert. Das ist auch in „Hard Soil – The Muddy Roots of American Music“ nicht anders, wobei Punk hier vor allem die DIY-Attitüde bezeichnet: Porträtiert wird eine im besten Sinne alternative Neo-Folk-Szene, der es grundsätzlich mehr um den persönlichen Ausdruck und den Zusammenhalt ihrer Gemeinschaft geht als um kommerzielles Interesse. Im Kern ein bei und rund um die Muddy-Roots-Festivals in Memphis und in Belgien aufgenommener Musikfilm mit eingestreuten Interviews, bietet „Hard Soil“ vor allem viel gute Musik für Freunde des Genres, wobei es sich sicher als hilfreich erwiesen hätte, die Mitwirkenden nicht ausschließlich im Abspann zu erwähnen.

Text: Lars Penning

Foto: Sloboat Filmes

tip- Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Hard Soil – The Muddy Roots of American Music“

Hard Soil – The Muddy Roots of American Music, USA/Deutschland 2014; Regie: M.A. Littler; 114 Min.

Kinostart: Do, 25. September 2014

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