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„Harodim – Nichts als die Wahrheit“ im Kino

Harodim - Nichts als die Wahrheit

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie Osama bin Laden nach einer Gesichtsoperation hätte aussehen können, wird in „Harodim – Nichts als die Wahrheit“ ein paar Anhaltspunkte bekommen. In diesem merkwürdigen „Thriller“, der irgendwo zwischen Thomas Harlans „Wundkanal“ und Michael Moores Schnipseldokus nach dem Rechten sieht, kidnappt ein US-Elitesoldat einen Mann, der in dem folgenden Verhör von sich als Al-Qaida-Chef spricht. Die „Wahrheit“, die er zum Ausdruck bringt, ist allerdings so beschaffen, dass sie „schwer zu glauben“ ist. Hinter den Anschlägen von 9/11 steckten nämlich nicht nur muslimische Fundamentalisten, nein, die eigentlichen Drahtzieher saßen ganz woanders. Wo? Dazu konsultiere man die einschlägigen Verschwörungstheorien. Peter Fonda hält die abschließende Rede. Überzeugend ist das allerdings weder inhaltlich noch in den Low-Budget-Strategien, mit denen Paul Finelli die Trivialität seiner Fiktion aufzumöbeln versucht.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Terra Mater / polyband

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Harodim – Nichts als die Wahrheit“ im Kino in Berlin

Harodim – Nichts als die Wahrheit (Harodim), Österreich 2011; Regie: Paul Finelli; Darsteller: Peter Fonda (Solomon Fell), Travis Fimmel (Lazarus Fell), Michael Desante (Der Terrorist); 95 Minuten; FSK 16

Kinostart: 8. November

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