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„Hotel Desire“ entpuppt sich als Verkaufsschlager

hotel_desireKurz nach seiner Deutschlandpremiere am 7. Dezember hat „Hotel Desire“ von Regisseur Sergej Moya die Download-Charts bei dem Videostream-Anbieter Videoload gestürmt. Wie nun bekannt wurde, war der Ansturm auf das Angebot bis zu fünf Mal größer als üblich. Besonders bemerkenswert: Der Streifen ist keineswegs massenkompatible Familienunterhaltung, sonder ein pornografischer Kurzfilm – und er wurde ausschließlich über Crowdfunding finanziert.

„Hotel Desire“ wurde innerhalb der ersten Tage öfter heruntergeladen als die Blockbuster „Harry Potter“ und „Hangover 2“, so Michael Ortlepp, Leiter Videoload & IPTV bei der Deutschen Telekom. Damit steht der Film des 23-jährigen Moya nun mit deutlichem Abstand auf Platz 1 der Videoload-Verkaufscharts.

Beim Crowdfunding wird das Budget eines Projekts von mehreren privaten oder geschäftlichen Finanziers gestemmt, die sich in der Regel unter einander nicht kennen und keinen Einfluss auf das Projekt haben. Ein vorher festgelegter Teil des Gewinns wird später meist anteilig ausgeschüttet.

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