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Humorvoll: „Frohes Schaffen“

Frohes_SchaffenGegen Irrglauben muss man ankämpfen – so Filmemacher Konstantin Faigle, dessen Doku „Frohes Schaffen“ die überhöhte Bedeutung von Arbeit strikt infrage stellt. Längst gilt Arbeit als Religion, deren Heilsversprechen das Wirtschaftswachstum ist.
Wie es dazu kommen konnte, zeigt Faigle in Interviews und humorvollen Spielszenen. Dass Menschen soziale Wesen sind, denkend und frei, ist zwar nichts Neues, doch die Absurdität, mit der wir bereit sind, all dies auf dem Altar der täglichen Fron zu opfern, darf man sich öfter vor Augen führen. Ohne Polemik verweist „Frohes Schaffen“ auf Alternativen.

Text: Cristina Moles Kaupp

Foto: W-film_HupeFilm

tip-Empfehlung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Frohes Schaffen“ im Kino in Berlin

Frohes Schaffen, Deutschland 2012; Regie: Konstantin Faigle; Darsteller: Nina Proll, Helene Grass; 102 Minuten; FSK 0

Kinostart: 2. Mai

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