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Im Kino: „3 Days To Kill“

3 Days To Kill

Nach einem Zusammenbruch im Zuge eines Einsatzes gibt ihm der Arzt noch höchstens fünf Monate zu leben. Also beschließt CIA-Agent Ethan Renner, seine Angelegenheiten zu ordnen und sich mit Frau und Tochter auszusöhnen. Doch kaum sind die ersten zarten Bande zwischen den Entfremdeten wieder geknüpft, tritt Ethans sexy Badass-Chefin Vivi auf den Plan und verspricht Wunderheilmittel im Austausch für ein letztes großes Ding. Fortan geht’s rund.
Mit „3 Days to Kill“ – nach einem chaotischen Drehbuch des produzierenden Luc Besson – unternimmt Regisseur McG den interessanten Versuch, Agententhriller und Familiendrama unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist eine gewagte Kreation, die auf den Kontrast von Action und Sentiment setzt. Und immer wenn es den Genre-Hybrid, der sich um Glaubwürdigkeit nicht schert, aus der Kurve tragen will, stemmen sich die Schauspieler dagegen und sorgen mit Witz und Engagement für Bodenhaftung. Das ist dann zwar über die Maßen seltsam anzusehen, aber alles andere als langweilig. Nicht zuletzt, weil Kevin Costner in der Rolle Ethans entspannt charmant aufspielt und endlich wieder an seine guten Zeiten anknüpft.

Text: Alexandra Seitz

Foto: 2013 – 3DTK Inc.

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „3 Days To Kill“ im Kino in Berlin

3 Days To Kill, ?Frankreich/USA 2014; Regie: McG; Darsteller: Kevin Costner (Ethan Renner), Amber Heard (Vivi Delay), Hailee Steinfeld (Zoey Renner); 117 Minuten; FSK 12

Kinostart: 8. Mai

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