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Im Kino: „69 Tage Hoffnung“

Im Kino:

Im Herbst 2010 wurden in der Atacama-Wüste Chiles 33 Grubenarbeiter in einer Gold- und Kupfermine eingeschlossen. 600 Meter unter Erde – so gut wie unerreichbar. Zumal die Eigentümer der Mine kein großes Interesse daran zeigten, sich für die Rettung der Kumpel finanziell groß zu engagieren. Erst als die Angehörigen vor Ort immer vehementer für Aufmerksamkeit sorgten, rückten Bergungsteams mit der erforderlichen Bohrausrüstung an. Ein Wettlauf mit der Zeit began …
Der Film erzeugt seine Spannung durch den Wechsel zwischen der nur träge anlaufenden Rettungsaktion und der immer verzweifelter werdenden Situation der eingeschlossenen Männer. Dabei bedient sich die mexikanische Regisseurin – unter Mithilfe etlicher internationaler Stars – eher bei den Mustern des gängigen Actionfilms als denen des anklägerischen Sozialdramas.

Text: GCM

Foto: Warner Bros. Pictures Germany

Orte und Zeiten: 69 Tage Hoffnung

The 33 (OT) USA/RCH 2015; R: Patricia Riggen; D: Antonio Banderas (Mario Sepъlveda), Rodrigo Santoro (Laurence Golborne), Juliette Binoche (Marнa Segovia)

Kinostart: Do, 11. Februar 2016

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