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Im Kino: „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro

Wie langweilig Superhelden wirklich sein können, hat uns über die Jahre ja immer wieder der doch sehr ungebrochen mit seinen Superkräften umgehende Superman gezeigt. Weit interessanter waren in diesem Zusammenhang stets der grüblerische Batman oder eben Spider-Man mit seinen Quasi-Pubertätsproblemen im Zwiespalt zwischen normalem Leben, großer Liebe und dramatischer Verbrechensbekämpfung. Auch die Superschurken waren bei Spider-Man immer besser, speisten sich ihre Zerstörungsfantasien doch in der Regel aus Zurückweisung und Verzweiflung. Held und Schurken waren eben menschlicher. Weil sich aber „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“, der zweite Film der Spider-Man-Neuauflage, vor allem an ein Teenie-Publikum richtet, ist nun auch der beste aller Comic-Superhelden von einem akuten Langweiligkeitssyndrom befallen: Der Spagat zwischen dauerndem „Ich möchte Dich nicht in diese Sache hineinziehen“-Gefasel mit der Liebsten und bemüht-ironischer Coolness in den Actionszenen geht nicht auf – und macht wenig Sinn. Schauspielerisch sind Andrew Garfield und Emma Stone sowieso keine Konkurrenz zu ihren Vorgängern Toby Maguire und Kirsten Dunst.

Text: Lars Penning

Foto: 2014 Sony Pictures Releasing GmbH

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ im Kino in Berlin

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro, USA 2014; Regie: Marc Webb; Darsteller: Andrew Garfield (Peter Parker/Spiderman), Emma Stone (Gwen Stacy), Jamie Foxx (Max Dillon/Electro); FSK k. A.

Kinostart: 17. April

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