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Im Kino: „Arthur Weihnachtsmann“

Arthur Weihnachtsmann

Wie schafft es der Weihnachtsmann, alle Kinder dieser Erde in derselben Nacht zu besuchen und zu beschenken? Mit einer Armee von Elfen, die mit militärischer Präzision operieren. Doch als dabei versehentlich ein Kind vergessen wird, schlägt die große Stunde von Arthur, dem ansonsten höchst tollpatschigen jüngeren Sohn des Weihnachtsmannes. Seinen Wettlauf gegen die Zeit zeigt dieser Film in einem atemberaubenden Tempo, mit Situationskomik und einer Reihe von hübschen Details (man achte auf den Bart von Arthurs großem Bruder Steve). Weihnachtliche Sentimentalitäten halten sich demgegenüber in Grenzen. Regisseurin Sarah Smith entwickelt zudem so etwas wie einen weiblichen Blick auf die Macken der Männer in der Familie Weihnachtsmann und würdigt die Fähigkeiten von Frau Weihnachtsmann und von Briony, einer höchst einfallsreichen Verpackungselfe dritten Grades. Wer allerdings bei dem Namen der Produktionsfirma Aardman an den sehr britischen Humor der Knetfiguren Wallace & Gromit oder auch an Shaun das Schaf denkt, dürfte bei diesem in 3D computeranimierten Animationsfilm einige Gewöhnungsprobleme haben.

Text: Frank Arnold

Foto: Sony Pictures

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Arthur Weihnachtsmann“ im Kino in Berlin

Arthur Weihnachtsmann (Arthur Christmas), USA 2011; Regie: Sarah Smith; Sprecher im Original: James McAvoy (Arthur), Hugh Laurie (Steve), Bill Nighy (Grandsanta); FSK: 0

Kinostart: 17. November

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