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Im Kino: „Battle of the Year“ von Benson Lee

Battle_of_the_Year_c_2013SonyPicturesReleasingGmbHErwartungsgemäß geht es um Egos, Disziplin und Teamgeist. An dem matten Plot stößt man sich hier allerdings weniger als an seltsam weißen Breakern (darunter jedoch Chris Brown) und eher Hip-Hop-ferner Musikbegleitung. Nochschlimmer sind die oft verschnittenen oder in Montagen zusammengefassten Breakdance-Nummern. Man will bei so einem Film ebenso wenig Einstellungen staunender Zuschauer sehen wie man eigentümliches Nationalmannschaftsgerede („Amerika muss sich wieder der Welt beweisen!“) hören möchte.
 
Und lange war das Kino nicht mehr so sehr Werbefläche wie in „Battle of the Year“, durchgehend sind hier Produkte und Logos einer deutschen Elektro-Firma, eines deutschen Sportartikelherstellers und eines japanischen Elektronik-Konzerns im Film platziert. Aufdringlicher ist nur noch die Eigenwerbung des Regisseurs: Benson Lee lässt hier in Dialogen und eingespielten Ausschnitten ausladend seine Doku „Planet B-Boy“ (2007) feiern, mehr Authentizität verleiht das dem schwachen Spielfilm leider auch nicht.
 
Text: Thomas Klein

Foto: 2013 Sony Pictures Releasing GmbH

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Battle of the Year“ im Kino in Berlin
 
Battle of the Year USA 2013; Regie: Benson Lee; Darsteller: Josh Holloway(Jason Blake), Laz Alonso (Dante Graham), Josh Peck (Franklyn); 110 Minuten; FSK 6

Kinostart: 28. November

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