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Im Kino „The Butterfly’s Dream“ von Yilmaz Erdogan

butterfly_kinostarAlso wird viel gehustet in Yilmaz Erdogans „The Butterfly’s Dream“. Außerdem wird viel geschmachtet und nicht wenig gedichtet. Liebe wird gefunden, Liebe wird verloren, neue Liebe entsteht, alte Liebe wird wieder gefunden, neue Liebe vergeht, alte wird erneut verloren. Schließlich wird ergreifend gestorben. Und mit Geigeneinsätzen ist jederzeit zu rechnen. Angesiedelt ist Erdogans wuchtig opulentes Melodram in der kleinen Stadt Zonguldak in der Türkei des Jahres 1941. Doch abgesehen von einer Episode der Handlung, die in einem der von Zwangsarbeitern bewirtschafteten Bergwerke am Schwarzen Meer spielt sowie der Erwähnung des Überfalls der Japaner auf Pearl Harbor scheint das historische Setting in erster Linie das Tragen schicker Kostüme und die Glaubwürdigkeit von TBC als nahezu unheilbarer Krankheit ermöglichen zu sollen. Zudem ist „The Butterfly’s Dream“ mit 138 Minuten überaus lang geraten und läuft dadurch Gefahr, zwischendurch immer wieder zum Albtraum zu werden.

Text: Alexandra Seitz

Foto: Kinostar

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „The Butterfly’s Dream“ im Kino in Berlin

Kelebegin Rüyasi Türkei 2013; Regie: Yilmaz Erdogan; Darsteller: Kivanc Tatlitug (Muzaffer), Belcim Bilgin (Suzan), Mert Firat (Rüstu); 138 Minuten; FSK k.A.; Kinostart: 21. Februar 2013

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