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Im Kino: „Cirque du Soleil – Traumwelten“

Cirque du Soleil: Traumwelten

Die Suche einer jungen Frau nach einem Trapezkünstler in einer mysteriösen Unterwelt ist der Vorwand für eine Reise durch verschiedene surreale Tableaus des kanadischen Cirque du Soleil. Darunter befindet sich auch ein Teil der Show „Love“ von 2006, die Akrobatik mit ­Beatles­-­Musik aus deren Psychedelic-Phase verbindet. Zwar beeindrucken die Zirkuskünstler mit ihrer Artistik und Körperbeherrschung, ein Film im eigentlichen Sinne ergibt sich aus der theatralen Präsentation allerdings nicht zwingend. Die Fans werden es wohl trotzdem lieben, obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – diese Form von pompöser Second-Hand-Poesie stets mächtig an der Grenze zum Kitsch operiert.

Text: Lars Penning

Foto: Mark Fellman / 2012 Cirque Du Soleil Burlesco, LLC. / Paramount Pictures

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Cirque du Soleil – Traumwelten“ im Kino in Berlin

Cirque du Soleil – Traumwelten (Cirque du Soleil: Worlds Away), USA 2012; Regie: Andrew Adamson; Darsteller: Erica Linz (Mia), Igor Zaripov (The Aerialist); 91 Minuten; FSK 6

Kinostart: 7. Februar

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