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Im Kino: „Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich“

Mit den Darstellern Jonah Hill und John C. Reilly könnte man hier eine neue Judd Apatow-Produktion erwarten, haben doch beide mit dem Meister des intelligenten Humors zusammengearbeitet: Reilly in „Stiefbrüder“, Hill zuletzt in „Männertrip“. Auch dieser Stoff klingt nach Komödie: ein Mann verliebt sich in eine Frau, die ein Geheimnis hat – ihr 21jähriger Sohn lebt noch bei ihr und hat panische Angst davor, auszuziehen. Wird sie sich für ihren Sohn oder für den neuen Freund entscheiden? Und sind die Panikattacken von Cyrus wirklich echt oder bloß ein Mittel, das Mitleid seiner Mutter zu erregen?
„Cyrus“ lässt das eine Weile in der Schwebe. Die Kunst der Brüder Duplass, deren dritter Langfilm dies ist, zeigt sich in der Inszenierung von peinlichen Situationen – man könnte annehmen, Mark Duplass hat seine Rolle als Darsteller in „Humpday“ dazu benutzt, genau das auszuprobieren. Dem Film verleiht das eine eigenwillige Note, nur die nervöse Handkamera will zu dieser geduldig beobachtenden Erzählweise nicht so recht passen.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich“ im Kino in Berlin

Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich (Cyrus), USA 2010; Regie: Jay Duplass, Mark Duplass; Darsteller: John C. Reilly (John), Jonah Hill (Cyrus), Marisa Tomei (Molly); 93 Minuten

Kinostart: 25. November

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