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Im Kino: „Das Leben ist nichts für Feiglinge“

Das Leben ist nichts für Feiglinge

In „Arschkalt“ agierte Herbert Knaup als verbitterter Kühlkostfahrer mit Vaterkomplex. Im neuen Film von Andrй Erkau geht es erneut um diffizile Familienbande. Nach dem plötzlichen Tod der Mutter wird eine junge Familie mit dem Verlust nicht fertig: Wotan Wilke Möhring als Witwer versucht, die innere Erstarrung mit dem Übergang zum Alltag zu verdrängen; die Nöte seiner ohnehin mit dem Erwachsenwerden kämpfenden Tochter – Helen Woigk einprägsam als zartes Gothic-Mädchen – erkennt er nicht, während seine starke Mutter ihren eigenen Schicksalsschlag verschweigt. Etwas gedrängt erzählt, trifft der warmherzige Film eine gute Mitte zwischen Schwere und Humor.

Text: Ulrike Rechel

Foto: Georges Pauly / RIVA Film / NFP

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ im Kino in Berlin

Das Leben ist nichts für Feiglinge, Deutschland/Dänemark 2012; Regie: Andrй Erkau; Darsteller: Wotan Wilke Möhring (Markus Färber), Helen Woigk (Kim Färber), Christine Schorn (Gerlinde Färber); 97 Minuten; FSK 12

Kinostart: 18. April

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