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Im Kino: „Der fast perfekte Mann“

Der fast perfekte Mann

Nun, vielleicht ist dies noch ein Film aus der Zeit davor: Ein karriereorientierter, aber ziemlich erfolgloser Mann erfährt durch Zufall, dass seine Freundin, die sich gerade von ihm getrennt hat, das gemeinsame Kind doch nicht hat abtreiben lassen; vor allem aber muss er sich mit einem bockigen Jungen herumschlagen, dem Sohn seiner (Halb-)Schwester, die nach einem Autounfall im Koma liegt. Kann man erraten, wie die Geschichte ausgeht? Definitiv. Dass der Film 15 Minuten vor Schluss vom eher Komödiantischen ins große Drama umkippt, rettet auch nichts mehr. Was renommierte Darsteller wie Benno Fürmann und Jördis Triebel sowie Regisseurin Vanessa Jopp dazu getrieben haben, diese Schmonzette von Jane Ainsclough zu drehen, ist nicht nachvollziehbar. Ebenso wenig, was das Werk im Kino verloren hat.

Text: Frank Arnold

Foto: Frank Dicks / UFA Cinema / Warner Bros. Entertainment Inc.

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Der fast perfekte Mann“ im Kino in Berlin

Der fast perfekte Mann, Deutschland 2012; Regie: Vanessa Jopp; Darsteller: Benno Fürmann (Ulf), Louis Hofmann (Aaron), Jördis Triebel (Anni); 88 Minuten

Kinostart: 24. Oktober

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