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Im Kino: „Der Uranberg“

Der Uranberg

1947 im Erzgebirge: Die Sowjets bauen mit Hilfe der Deutschen Uran ab. Die Tochter des russischen Generals und Bergbauchefs verliebt sich in den Sohn eines Nazis. Zusammen träumen sie vom Aufbau eines guten Deutschlands. Der Vater sieht die Katastrophe kommen, doch die Russen hören nicht auf ihn.
Aus der guten Idee, einen Film über die Anfänge des Wettrüstens im Kalten Krieg aus der Perspektive der Bergarbeiter zu drehen, ist ein oberflächliches Nachkriegsdrama voller Stereotypen geworden, eingebettet in eine schmierig-seichte Romanze, kulminierend in einer Katastrophe unter Tage. Eine einseitige Geschichte, in der die Sowjets als reine Besatzungsmacht erscheinen und Nazis doch gute Menschen sind.

Text: Katharina Wagner

tip-Bewertung: Ärgerlich

Orte und Zeiten: „Der Uranberg“ im Kino in Berlin

Der Uranberg, Deutschland 2010; Regie: Dror Zahavi; Darsteller: Vinzenz Kiefer (Kurt Meinel), Nadja Bobyleva (Lydia Burska); 89 Min.; FSK k.A.

Kinostart: 3. Februar

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