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Im Kino: „Die Jagd zum magischen Berg“ mit „The Rock“ Johnson

Die Jagd zum magischen BergScience-Fiction-Conventions gehören zu diesen Orten, an denen man Nerdismus nahezu in Vollendung sehen kann. Dort leben die hingebungsvollen Space-Junkies ihre Besessenheit aus, während sie in Wookie-, Enter­prise- oder Androidenkostümen durch das Messezentrum latschen. Wie wäre es denn aber, wenn in dieser Szenerie plötzlich echte Außerirdische auf- und untertauchen? Genau das passiert in einigen Szenen in Andy Fickmans „Die Jagd zum magischen Berg“, nach „Daddy ohne Plan“ die zweite Familienfilmkooperation des Regisseurs mit Dwayne „The Rock“ Johnson.
Enttäuschend ist allerdings, wie wenig ironischen Witz dieses Disney-Remake von „Flucht zum Zau­­berberg“ aus dem Jahre 1975 aus dieser Steilvorlage schlägt. Stattdessen begnügt sich Fick­man damit, ziemlich lausig eine abs­tru­se Story mit oberflächlicher Öko-Message zusammenzuschustern. Das Alien-Zwillingspaar Sara (AnnaSophia Robb) und Seth (Alex­an­der Ludwig) findet sich dabei mit dem irdischen Taxifahrer Jack Bruno („The Rock“) zur Planetenrettungsmission zusammen. Das ist kaum mehr als eine Ausrede für Action mit „The Rock“, der als widerwilliger Held amüsant unwirsch alle anderthalb Gesichtsausdrücke aktiviert, die Fäuste schwingt und ein paar Autos zu Schrott fährt.

Text: Sascha Rettig

Foto: Disney Enterprises

tip-Bewertung: Zwiespältig

Die Jagd zum magischen Berg (Race to Witch Mountain), USA 2009; Regie: Andy Fickman; Darsteller: Dwayne „The Rock“ Johnson (Jack Bruno), AnnaSophia Robb (Sara), Alexander Ludwig (Seth); Farbe, 98 Minuten

Kinostart: 9. April 2009

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