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Im Kino: „Die Mondverschwörung“

Die Mondverschwörung

Die Stoßrichtung dieser satirischen Dokumentation ist eindeutig aufklärerisch motiviert: Regisseur Thomas Frickel geht es um eine Warnung vor der Verquickung von Esoterik und neonazistischem Gedankengut. Dazu schickt er den vermeintlichen US-Reporter Dennis Mascarenas quer durch Deutschland, wo derart eingelullte Gesprächspartner alsbald bedenkenlos einen ganz unfasslichen Blödsinn faseln. Doch trotz einer Dramaturgie, bei der die Spinner zusehends immer schlimmer werden, mangelt es an einer notwendigen Zuspitzung des Themas. So ist der Film lediglich, was er eigentlich nicht sein will: ein Panoptikum peinlicher Figuren mit wirren Ideen, eine Lektion in Fremdschämen.

Text: Lars Penning

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Die Mondverschwörung“ im Kino in Berlin

Die Mondverschwörung, Deutschland 2010; Regie: Thomas Frickel; 88 Minuten; FSK 12

Kinostart: 21. April

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