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Im Kino: „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“

Im Kino:

„Irgendwo auf der Welt gibt es einen sicheren Ort für die hunderttausenden von Tonnen hochradioaktiver Abfälle. Ich will diesen Ort mit eigenen Augen sehen. Ich will verstehen, wie man das Problem angeht.“ Mit dieser Zielvorgabe macht sich der Schweizer Dokumentarfilmer Edgar Hagen auf den Weg. Er reist nach China, wo vor einem gerade im Entstehen begriffenen Atomkraftwerk bereits eine Tafel mit den wohlklingenden Worten „Mit Harmonie und Stolz entfalten wir den Geist der Kernenergie“ aufgestellt wurde. Dass die Geister, die man einmal rief, nicht so schnell wieder verschwinden werden, ist die eine Sache. Die andere, wie man mit ihnen umgeht. Eine vorläufige Lösung, um mit ihnen möglichst wenig zu tun zu haben, gibt es. Sie heißt „Endlager“. Und ist selbst ein Mangelkonzept, das einigen wesentlichen Merkmalen eines lebenden Planeten widerspricht. Ist „der sichere Ort“ nur eine Konzern-Floskel? Eine informative und ernüchternde Weltreise.  

Text: Carolin Weidner

Foto: Mira Film, Wfilm

Orte und Zeiten: Die Reise zum sichersten Ort der Erde

Die Reise zum sichersten Ort der Erde Schweiz/Ö/D 2013; R: Edgar Hagen; 104 Min.

Kinostart: Do, 19. März 2015 

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