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Im Kino: „Dracula Untold“

Dracula Untold

Der Spielfilm „Dracula Untold“ setzt sich mit seinem (deutschen) Verleihtitel unter Zugzwang, verbindet dann aber gar nicht so ungeschickt den historischen Hintergrund um den Fürsten Vlad (genannt „Der Pfähler“) mit der Vampirwerdung des nämlichen mittelalterlichen Landesherrn in der Karpatenregion.
Denn als der mit keiner nennenswerten Armee ausgestattete Vlad sein Land von den Türken bedroht sieht, die auch seinen Sohn als Geisel verlangen, sind übermenschliche Kräfte vonnöten. Vlad schließt einen Pakt mit einem alten Vampir, der in einer Berghöhle haust und sich nach Erlösung sehnt: Sein Biss wird Vlad die benötigten Kräfte verleihen, doch der Fürst muss drei Tage lang dem Verlangen nach Blut widerstehen, um nicht selbst zum Vampir zu werden. Doch dann klappt nicht alles wie von Vlad geplant.
So richtig kann „Dracula Untold“ den schrecklichen Pfähler und den treu sorgenden Landes- und Familienvater natürlich nicht unter einen Hut bringen, und einen richtig beinharten Horrorfilm darf man sich als Zuschauer auch nicht erwarten. Hier geht es eher um Action und CGI-Schlachtengemälde, doch im Rahmen dieses Genres leistet der Film Akzeptables – zumal er auch nicht vorgibt, etwas anderes sein zu wollen als (vergleichsweise) familienkompatible Unterhaltung.

Text: Lars Penning

Foto: Universal Pictures

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Dracula Untold“ im Kino in Berlin

Dracula Untold (Dracula: Year Zero), USA 2014; Regie: Gary Shore; Darsteller: Luke Evans (Vlad Tepes), Dominic Cooper (Mehmed), Sarah Gadon (Mirena); 92 Min.

Kinostart: Do, 02. Oktober 2014

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