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Im Kino: „Feu“

Feu

Eigentlich ist Christian Louboutin Schuhdesigner, aber da seine High Heels nach eigenem Bekunden den weiblichen Körper feiern, war die Konzeption einiger Nummern für die Erotikshow des Crazy Horse Paris nur eine konsequente Verlängerung seiner Tätigkeit. Damit niemand auf die Idee kommt, hier habe man es mit einer simplen Fleischbeschau zu tun, bemüht man sich um Seriosität, indem man zwischen die einzelnen Nummern Statements der Tänzerinnen und Louboutins setzt. Dies oder die Tatsache, dass die Musik zu einer der zwölf Nummern von David Lynch stammt, macht aus „Feu“ allerdings ebenso wenig Filmkunst wie die 3-D-Technik, die eine Nummernrevue steriler Hochglanz­erotik nicht lebendiger macht.

Text: Frank Arnold

Foto: mk2 / Antoine Poupel / Kabo Crazy Horse Paris / polyband

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Feu“ im Kino in Berlin

Feu, Frankreich 2012; Regie: Bruno Hullin; 80 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 11. Juli

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