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Im Kino: „Gespensterjäger – Auf eisiger Spur“

Im Kino:

Auf eines kann man sich bei den literarischen Vorlagen von Starautorin Cornelia Funke verlassen: Sie haben ausgearbeitete und attraktiv charakterisierte Figuren. So attraktiv, dass auch die in ­“Gespensterjäger“ versammelte deutsche Comedy-Prominenz die Film­adaption nicht komplett vermurksen kann.
Allzu albern wird es daher nicht in der Geschichte um die sich anbahnende wunderbare Freundschaft zwischen der griesgrämigen Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft (Anke Engelke) und dem ängstlichen kleinen Tom (Milo Parker), der im Keller das kleine Schleimgespenst Hugo entdeckt hat. Deutlich zielt die Produktion mit englischsprachiger Original­fassung und Anklängen an US-­Erfolge wie „Men in Black“ und „Ghostbusters“ auch auf den inter­nationalen Markt, was sich zwar nicht unbedingt in gesteigerter Originalität niederschlägt, aber doch in solider Unterhaltung. Das größte dramaturgische Problem hat der Film mit dem quietschgrünen CGI-Geist Hugo, für den es außer viel Geplapper absolut nichts zu tun gibt: Er ist schlicht überflüssig.   

Text: Lars Penning

Foto: Warner Bros.

Orte und Zeiten: Gespensterjäger

Gespensterjäger D/A/IRL 2015; R: Tobi Baumann; ?D: Anke Engelke (Hedwig Kümmelsaft), Christian Tramitz (Gregor), Milo Parker (Tom); 90 Min.

Kinostart: Do, 2. April 2015

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