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Im Kino: „Ghosted“ mit Inga Busch

Künstlerin Sophie trauert ihrer viel zu kurzen Liebe nach: Ai-ling aus Taiwan starb unter ungeklärten Verhältnissen. Nun reist Sophie nach Taipeh, einer Ausstellung wegen und um Ai-ling nachzuspüren. Dort wird sie bald von einer Journalistin umworben, deren Absichten Regisseurin Monika Treut lang im Dunkeln lässt.
„Ghosted“ folgt rückblickend Sophies Liebesgeschichte, tastet sich auf das Terrain von Thriller und Mystery. Die Bilder sind jedoch oft von Treuts dokumentarischem Blick auf die sich radikal verändernde Gesellschaft Taiwans geprägt. Doch manche Traditionen leben weiter: etwa der Umgang mit Toten. Und so mischen sich plötzlich Geister unter die Lebenden, um ihre eigene Rechnung zu begleichen.

Text: Cristina Moles Kaupp

tip-Bewertung: Annehmbar

Ghosted, Deutschland/Taiwan 2009; Regie: Monika Treut; Darsteller: Inga Busch (Sophie Schmitt), Hu Ting-ting (Mei-Li Wang), Ko Huan-ju (Ai-Ling); Farbe, 92 Minuten

Kinostart: 30. April 2009

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