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Im Kino: „Giraffada“

Giraffada

Rani Massalha erzählt davon in einer gefühlvollen, symbolhaften Geschichte für Kinder. Nach einem israelischen Luftschlag stirbt in diesem Zoo in Qualquilya eine Giraffe, die zweite geht in den „Hungerstreik“. Ziad, der Sohn des zuständigen Veterinärs, nimmt sich der Sache an. Eine neue Giraffe muss her, sie kann nur aus Israel kommen. Angesichts dieser stark zeichenhaften Geschichte gelingt es Rani Massalha nicht immer,  die konkreten Probleme in der Region auch gut damit zu vermitteln – er überlässt sich manchmal eher einem träumerischen Surrealismus, der gut zu diesen erstaunlichen Tieren passt. Ein Film auf Grundlage realer Ereignisse, aber bestimmt von eime Geist kindlicher Utopie.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Zorro Film

Orte und Zeiten: „Giraffada“ im Kino in Berlin

Giraffada, D/F/I/PS 2013; Regie: Rani Massalha; Darsteller: Saleh Bakri (Yacine), Laure de Clermont (Laura), Ahmed Bayatra (Ziad); 80 Minuten

Kinostart: Do, 28. Mai 2015

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