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Im Kino: „Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!“

Gregs Tagebuch - von Idioten umzingelt!

Entweder man kennt die Bücher von Jeff Kinney oder man kennt sie nicht. In letzterem Fall kann man sich im Kino blendend amüsieren bei den Versuchen des elfjährigen Greg Heffley, in der Mittelschule auf der Beliebtheitsskala ganz oben zu landen. Was natürlich regelmäßig zum Rohrkrepierer wird: Greg tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste und muss erleben, dass sogar sein übergewichtiger Freund Rowley schließlich cooler ist als er selber.
Wer allerdings die Comic-Romane kennt, auf denen der Film basiert, wird ein wenig enttäuscht sein. Denn ihr Charme erwächst nicht nur aus den lakonischen Tagebucheintragungen Gregs, sondern auch aus den Zeichnungen dazu. Und immer, wenn der Film mit diesen Vorbildern arbeitet, wird einem der Kontrast zum Realfilm schmerzlich bewusst. Warum bloß hat Regisseur Thor Freudenthal daraus keinen Zeichentrickfilm gemacht? Immerhin hat er in diesem Metier angefangen. Dass er auf Augenhöhe der kindlichen Protagonisten erzählen kann, hat er schon in „Das Hunde­hotel“ bewiesen, und das macht letztlich auch diesen Film sehenswert.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Gregs Tagebuch – von Idioten umzingelt“ im Kino in Berlin

GREGS TAGEBUCH – VON IDIOTEN UMZINGELT (Diary of a Wimpy Kid), USA 2010; Regie: Thor Freuden­thal; Darsteller: Zachary Gordon (Greg Heffley), Robert Capron (Rowley Jefferson), Rachael Harris (Susan Heffley); 93 Minuten

Kinostart: 16. September

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